Meine Trading-Woche 37/2026: Grüne Woche, neues Setup trägt
Die erste grüne Woche seit sechs Wochen — und die erste volle Woche mit dem neuen Setup: Limit-Orders, feste Stopps, 1:1. Warum das System genau so lief wie gedacht, was ein unkonzentrierter Donnerstag gekostet hat und weshalb trotzdem ein Konto gescheitert ist.

Die erste volle Woche mit dem neuen Setup und die erste grüne Woche seit sechs Wochen +2.247,68 $ über vier Handelstage — yay :D. Das jetzige System ist wegen der höheren Trefferquote dankbarer: Limit-Orders an wichtigen Levels, feste Stopps, Ziel bei „nur" 1:1.
Trotzdem endet die Woche mit einem Konto weniger: Das angeschlagene 50k Fast-Pass II von TradeDay hatte nach den Vorwochen kaum noch Puffer und hat den ersten Stopp am Freitag nicht überlebt. Dazu unten mehr.
Die Woche in Zahlen
- Montag (0 $): Labor Day — nicht gehandelt.
- Dienstag (+1.120,88 $): Nur Gruppe B: ein Short mit 2 ES, direkt ins 1:1.
- Mittwoch (+1.264,06 $): Gruppe A morgens mit einem NQ-Short in 28 Sekunden ins Ziel. Gruppe B danach im Chop um den Session-VWAP — ein voller Stopp, ein kleinerer Gewinner.
- Donnerstag (−955,88 $): Gruppe A mit einem sauberen ES-Short grün. In Gruppe B war ich danach unkonzentriert, habe gute Setups liegen gelassen und schlechtere gehandelt — zwei volle Stopps. So sieht dann auch das Ergebnis aus.
- Freitag (+818,62 $): Früher ES-Stopp in Gruppe B, danach zwei NQ-Treffer nacheinander ins 1:1. Der frühe Stopp kostete allerdings das Fast-Pass II.
Unterm Strich: +2.247,68 $ in der Woche, Portfolio-Gesamtstand −4.860,35 $ nach 47 Handelstagen. Die tagesaktuellen Details gibt es wie immer im Portfolio.
Was gut lief / Was nicht
Gut:
- Das neue Setup lässt sich gut an. Die durch das niedrigere CRV bestimmte höhere Trefferquote ist für mich zur Zeit besser.
- Die diskretionäre Freiheit fühlt sich richtig an. Kein unnötiges Hadern mehr, ob ein Trade „erklärbar genug" für das Portfolio ist.
- Vier von fünf 100k-Konten stehen nach der ersten vollen Woche im Plus.
Nicht gut:
- Der Donnerstag. Unkonzentriert einige gute Setups liegengelassen und schlechteren genommen — das ist die alte Lektion, dass nicht die Strategie, sondern die Trade-Auswahl den Tag macht.
- Das Überleben des letzten angeschlagenen 50k-Kontos war mit dessen Rest-Puffer eine Frage der Zeit.
Kontobewegungen und Kosten
Das 50k Fast-Pass II ist am Freitag am Trailing Drawdown gescheitert (Endergebnis −1.443,20 $). Es war das letzte verbliebene 50k-Konto und lief zuletzt mit Micros als Follower der Minis — mit nur noch gut 200 $ Puffer war der erste volle Stopp rechnerisch das Ende.
Ersetzt wird es am Montag durch ein 100k-Konto von The Trading Pit — damit läuft das gesamte Portfolio einheitlich auf 100k-Konten mit Minis. Mit The Trading Pit kommt eine weitere interessante Firma ins Portfolio.
Die Drawdown-Puffer zum Wochenschluss: alle fünf Konten zwischen 2.334 $ und 4.016 $ — schauen wir mal, ob wir das nutzen können.
Fokus für nächste Woche
Das neue Konto einbinden und weiter das tun, was diese Woche funktioniert hat: an den Levels warten, ausführen, mit 1:1 kleine Base-Hits mitnehmen. Die einzige Baustelle ist die Trade-Auswahl an unkonzentrierten Tagen — da reicht als Regel eigentlich schon, nur die Setups dann ohne zu zögern zu handeln, auf die ich vorher brav gewartet habe.

Simon Rimkus @ der/proptrader
Auf derproptrader.de teile ich meinen Alltag als Futures-Trader mit Prop-Firmen. Ich handle ES & NQ mit dem Anchored VWAP und schreibe über meine Erfahrungen mit Evaluierungen, Funded-Accounts, Auszahlungen, Regelwerken und Trading-Psychologie — ehrlich, praxisnah und ohne Marketing-Blabla.


