FTMO Futures: Growth, Pro und alle Regeln im Überblick

Von Prop-Trading

FTMO bietet jetzt auch Futures an. Growth und Pro im Vergleich: Preise, EOD-Drawdown, Qualifying Days, Payout-Caps und der Weg zum Live-Konto.

FTMO Logo auf dunklem Hintergrund

FTMO ist im Prop-Trading das, was man einen Platzhirsch nennen könnte: 2015 in Prag gegründet, über 4,5 Millionen Kunden, mehr als 650 Millionen USD an ausgezahlten Rewards - das sind Zahlen mit Gewicht. Wer in den letzten zehn Jahren mit Fremdkapital gehandelt hat, ist an dem Namen nicht vorbeigekommen. Nur eben immer im CFD- und Forex-Bereich, mit MT4, MT5 und cTrader.

Die Prop-Trading-Firma hat Änderungen schon immer sehr langsam angepasst oder übernommen - aber wenn, dann richtig. FTMO bietet unter der eigenen Marke FTMO Futures an, mit CME-Kontrakten, Tradovate, NinjaTrader und TradingView. Die Abteilung läuft offiziell noch als öffentliche Beta, die Evaluations sind aber schon regulär kaufbar.

Für den Futures-Markt im Prop-Trading ist das eine gewichtige Neuigkeit, wie ich finde. Der Bereich ist in den letzten Jahren voll geworden, viele Anbieter sind zwei oder drei Jahre alt und kämpfen ununterbrochen um des Traders Vertrauen. FTMO bringt etwas mit, was ein sehr knappes Gut auf dem Markt ist: eine belegbare Historie mit sehr viel Beständigkeit und einen guten Namen, den man nicht weiter erklären muss. Das dürfte den Tschechen einen deutlich leichteren Start verschaffen als den meisten Neuzugängen. Ein logischer Schritt.

In diesem Artikel gehe ich das Angebot von FTMO so durch, wie ich es vor einer Kaufentscheidung selbst prüfe: welche Konten es gibt, wie die Payouts funktionieren, aber auch wo die Haken liegen. Ich habe zum Testen seit ein paar Tagen selbst eine 100k Growth Challenge im Portfolio laufen, dazu unten mehr.

Kurzfassung: Was FTMO Futures ausmacht

  • Zwei Wege zum Funding: Growth (weichere Regeln, 50% Entnahme) oder Pro (harte Tagesverlust-Grenze, 100% Entnahme). Jeweils als 50k, 100k und 150k.
  • EOD-Drawdown mit Lock: Der Trailing-Drawdown zieht nur per Tagesschluss nach und lockt beim Startkapital. Im Futures-Bereich die trader-freundlichste Variante.
  • Keine Consistency im Sim-Funded-Account: Die 40%- bzw. 50%-Regel gilt nur in der Evaluation. News-Trading ist erlaubt.
  • Keine Mindest-Handelstage und kein Zeitlimit: Die Evaluation läuft als Monatsabo, so lange Du willst.
  • Echter Live-Pfad: Nach validierter Sim-Funded-Performance kann FTMO auf ein Live-Konto mit echtem Firmenkapital einladen.

Und die Punkte, die man vorher wissen sollte: Es ist ein Abo statt einer Einmalzahlung, es gibt Payout-Caps pro Request, maximal 3 Sim-Funded-Accounts gleichzeitig - und das Ganze ist eben noch eine Beta.

Growth oder Pro: Die eigentliche Entscheidung

FTMO hat sich erfreulicherweise gegen einen breiten Katalog an verschiedenen Modellen entschieden. Es gibt keine acht Kontovarianten mit Zusatzoptionen, sondern zwei Wege, die sich in einem einzigen Punkt grundsätzlich unterscheiden: Wie viel Tagesverlust-Kontrolle bist Du bereit abzugeben, um mehr auszahlen zu können?

FTMO Growth

Der ruhigere Einstieg

Keine Tagesverlust-Grenze in der Evaluation, im Sim-Funded-Account nur ein Soft-Breach. Dafür sind pro Auszahlung nur 50% des Gewinns entnehmbar und die Caps liegen niedriger.

FTMO Pro

Mehr Entnahme, mehr Härte

Harte Tagesverlust-Grenze in beiden Phasen, deren Verletzung den Account beendet. Dafür 100% Entnahme, Caps bis 8.000 USD und beim 50k ein 1:1-Verhältnis von Target zu Drawdown.

Das ist ein sauberer Tausch und er ist im Prop-Trading typisch - ein Geben und Nehmen. Growth verzeiht Dir einen schlechten Tag, kostet Dich aber bei jeder Auszahlung die Hälfte. Pro schickt Dich bei einem gerissenen Tageslimit nach Hause, lässt Dich dafür den kompletten Gewinn entnehmen. Deine Wahl.

Die Konten im Überblick

Beide Wege gibt es in je drei Größen, jeweils als Monatsabo ohne Aktivierungsgebühr. Die Profit-Targets sind identisch, unterschiedlich sind Preis, Drawdown-Distanz und eben die Tagesverlust-Regeln.

Die Growth-Konten

KontoAbo/MonatProfit-TargetMax DrawdownDaily-Loss
50k119 USD3.000 USD2.000 USD1.000 USD
100k169 USD6.000 USD3.500 USD2.000 USD
150k229 USD9.000 USD5.000 USD3.000 USD

In der Evaluation gilt bei allen drei Größen eine 40%-Consistency: Dein bester Trading-Tag darf also höchstens 40% des Gesamtgewinns ausmachen. Eine Tagesverlust-Grenze gibt es in dieser Phase nicht, das einzige harte Limit ist der Max Drawdown.

Im Sim-Funded-Account dreht sich das Ganze um. Die Consistency-Regel fällt zwar weg, dafür kommt die Tagesverlust-Grenze dazu (s. Tabelle). Wird sie erreicht, schließt FTMO die offenen Positionen und der Handel pausiert bis zum nächsten Tag. Der Account bleibt jedoch erhalten.

Die Pro-Konten

KontoAbo/MonatProfit-TargetMax DrawdownDaily-Loss
50k139 USD3.000 USD3.000 USD1.000 USD
100k199 USD6.000 USD4.500 USD1.500 USD
150k269 USD9.000 USD6.000 USD2.000 USD

In der Evaluation gilt hier eine 50%-Consistency, im Sim-Funded-Account fällt diese wie bei Growth weg. Der Unterschied liegt bei der Tagesverlust-Grenze: Die gilt bei Pro in beiden Phasen und sie ist hart. Das heißt, wer sie reißt, verliert das Konto. Dafür sind die Drawdown-Distanzen durchgehend größer. Beim 50k Pro entsteht dadurch ein Verhältnis, das man im Prop-Trading-Markt selten sieht: 3.000 USD Ziel bei 3.000 USD Drawdown - also 1:1. Man darf genauso viel verlieren, wie man gewinnen muss.

Rechnerisch ist das der attraktivste Einstieg im ganzen Lineup, wenn man mit einem harten DLL (Daily Loss Limit) umgehen kann. Warum das Verhältnis von Target zu Drawdown so viel über die Wahrscheinlichkeit zum Bestehen der Challenge aussagt, habe ich in der Mathematik der Prop-Firm-Challenge durchgerechnet.

Der Preisrahmen ist insgesamt marktüblich - es sind keine Kampfpreise. Aber diese darf man von FTMO nicht erwarten. Man bezahlt die Marke quasi mit. Wichtig ist jedoch die Struktur dahinter: Es läuft als Abo ohne Enddatum. Wer sechs Monate für die Evaluation braucht, zahlt sechs Mal. Ein Reset kostet je nach Konto zwischen 109 und 259 USD. Wie sich Abo-Modelle über die Zeit gegen Einmalzahlungen verhalten, habe ich in Was kostet Prop-Trading wirklich? auseinandergenommen.

Der Drawdown: EOD mit Lock

FTMO Futures arbeitet mit einem trader-freundlichen End-of-Day-Trailing-Drawdown. Die Verlustgrenze wird zu Beginn jedes Handelstags auf Basis des höchsten Tagesschlussstands nachgezogen, nicht laufend während des Handels. Offene Buchgewinne verschieben während eines Trading-Tages intraday also nichts. Wer eine Position laufen lässt und wieder 800 USD abgibt, hat seinen Puffer nicht dauerhaft verloren bzw. reduziert.

Dazu kommt der übliche Lock: Sobald der Trailing-Drawdown das Startkapital erreicht, zieht er nicht weiter nach. Ab dann arbeitest Du mit einem statischen Drawdown als festen Boden. Beim 100k Growth heißt das konkret: Die Grenze wandert von 96.500 USD nach oben bis sie bei 100.000 USD ankommt.

Die Unterschiede zwischen den Drawdown-Varianten und was sie im Alltag für das Prop-Trading bedeuten, habe ich im Artikel zum Trailing Drawdown im Futures-Prop-Trading ausführlich erklärt. Kurzer Spoiler: EOD mit Lock ist die Variante, die am wenigsten gegen einen arbeitet.

Payouts: Qualifying Days statt Mindesttage

Die Payout-Logik ist der Teil, den man vor dem Kauf verstanden haben sollte, weil sie sich zwischen Growth und Pro deutlich unterscheidet. FTMO arbeitet bei den Futures nicht mit einer festen Wartezeit wie bei den CFDs, sondern mit Qualifying Days: Handelstagen, an denen Du einen Mindestgewinn erwirtschaftet hast.

Kriterium
Growth
Pro
Qualifying Days
4 Tage
5 Tage
Mindestgewinn pro Tag
50k → 150 USD
100k → 250 USD
150k → 300 USD
50k → 200 USD
100k → 300 USD
150k → 500 USD
Entnehmbarer Anteil
50% des Gewinns über dem Startkapital
100% des Gewinns über dem Startkapital
Cap pro Request
50k → 2.500 USD
100k → 3.000 USD
150k → 4.000 USD
50k → 5.000 USD
100k → 6.000 USD
150k → 8.000 USD
Profit-Split
90/10
90/10

Ein Payout-Request ist damit alle 4 Tage (Growth) bzw. alle 5 Tage (Pro) möglich, sobald die nötigen Trading-Tage beisammen sind. Vom beantragten Betrag gehen dann 90% an Dich und 10% an FTMO.

Zwei Details, die man leicht überliest und die in der Praxis eine Rolle spielen:

Erstens die Regel zum neuen Gewinn. Mindestens die Hälfte jeder Payout-Anfrage muss aus Gewinn des laufenden Zyklus stammen. Du kannst also nicht einen großen Gewinn aus dem Vormonat stehen lassen, dann vier ruhige Trading-Tage als Qualifying Days sammeln und dann alles auszahlen lassen. FTMO will stetige Leistung sehen, nicht einmalige.

Zweitens die Caps in Kombination mit Growth. Beim 100k Growth sind pro Request maximal 3.000 USD möglich und auch nur 50% des Gewinns über dem Startkapital. Wer 4.000 USD Gewinn im Konto hat, kann rechnerisch 2.000 USD beantragen und bekommt davon 1.800 USD ausgezahlt. Das ist für den geduldigen Trader kein Beinbruch, aber eben ein anderes Tempo als bei Anbietern mit täglichen Auszahlungen ohne Cap. Wer auf schnellen Cashflow optimiert, sollte das vorher klar haben.

Was nach dem Sim-Funded-Account kommt

Das Modell des Sim-Funded-Account ist bei FTMO Futures bewusst schlank gehalten. Die Consistency-Regel fällt weg, News-Trading ist ausdrücklich erlaubt und bei Growth bleibt nur eine weiche Tagesverlust-Grenze. Effektiv handelst Du dort also nur gegen den Max-Drawdown.

Interessanter wird es in der Stufe danach. FTMO kann Trader mit validierter Sim-Funded-Performance auf ein Live-Konto mit echtem Firmenkapital einladen. Dort gibt es tägliche Auszahlungen, der Max Drawdown ist damit die einzige verbleibende Regel. Keine Qualifying-Days, keine Caps, kein Consistency-Konstrukt - so wie Trading sein sollte.

Das ist keine Garantie und kein Automatismus, sondern eine Einladung nach subjektiver Prüfung. Dieser Vorgang wird im Prop-Trading-Markt immer üblicher. Eine Firma, die einen definierten Weg aus der Simulation heraus anbietet, hängt weniger stark am Verkauf neuer Challenges. Dass FTMO für den CFD-Bereich mit Quantlane längst eine echte Prop-Firma im Haus hat, passt zu diesem Muster. Warum ich das als Qualitätsmerkmal lese, steht ausführlicher in Ist Prop-Trading seriös?.

Die Regeln, die man nicht überlesen sollte

Neben den großen Blöcken gibt es ein paar Punkte, die im Alltag zählen:

  • Handelstag: 18:00 Uhr ET bis 16:10 Uhr ET des Folgetags. Das entspricht der üblichen CME-Session, aber die genauen Grenzen sollte man kennen, bevor man abends noch eine Position offen hat.
  • CME-Price-Limits: Innerhalb von 2% eines Price-Limits darf nicht gehandelt werden. Relevant vor allem bei Agrar- und Energiekontrakten mit engen Limits. Das ist üblich.
  • Keine Mindest-Handelstage, kein Zeitlimit: Die Evaluation ließe sich theoretisch an einem Tag bestehen. Praktisch verlangt die Consistency-Regel mindestens einen weiteren Gewinntag, weil ein einzelner Tag sonst über 40% bzw. 50% des Gesamtgewinns liegt.
  • Maximal 3 Sim-Funded-Accounts: Growth und Pro zusammengerechnet. Evaluations dürfen unbegrenzt parallel laufen, jede natürlich mit eigenem Abo. Die maximale Allokation liegt bei 450.000 USD.
  • Marktdaten: Für den CME-Zugang ist die übliche Non-Professional-Attestation nötig.

Das 3-Konten-Limit ist der Punkt, der einige Trader ausschließt. Wer sein Risiko über acht oder zehn Konten streut und per Copy-Trading spiegelt, kann das bei FTMO allein nicht abbilden. Für alle, die mit einem oder zwei Konten sauber arbeiten, ist es dagegen irrelevant. Meiner Meinung nach sollte man eh über mehrere Firmen hinweg diversifizieren.

Der Beta-Status: Wie viel Risiko steckt darin?

FTMO nennt das Angebot selbst eine Beta und schreibt offen, dass es zu technischen Aussetzern kommen kann und das Produkt fortlaufend weiterentwickelt wird. Das ist ehrlich.

Der entscheidende Satz steht ein Stück weiter unten in der Beta-Beschreibung: Gekaufte Trading Objectives bleiben unverändert bestehen. Regeländerungen gelten nur für zukünftige Käufe. Wer heute ein 100k Growth kauft, handelt also dauerhaft nach den heutigen Regeln, auch wenn FTMO das Regelwerk zu einem späteren Zeitpunkt umbaut.

Damit verschiebt sich das Beta-Risiko von den Regeln jedenfalls auf die Technik. Und das ist eine ganz andere Kategorie: Eine Plattform, die mal hakt, ist ärgerlich. Ein Regelwerk, das sich unter einem laufenden Konto ändert, ist ein echtes Problem. Genau diese Unterscheidung ist es, die man beim Lesen von Firmenbedingungen trainieren sollte, wie ich in Wie man eine Prop-Firma richtig liest beschrieben habe.

Ich würde den Beta-Status trotzdem nicht wegwischen. Wer eine große Allokation aufbaut, wartet besser ein paar Monate. Wer ein Konto testen will, kann jetzt einsteigen.

Mein eigenes Konto: 100k Growth

Ich habe mir vor ein paar Tagen zum Testen ein 100k Growth gekauft und in mein Prop-Trading-Portfolio aufgenommen. Ergebnisse gibt es also noch keine, das kommt in den kommenden Wochenberichten.

Was ich beobachten werde: die Plattform-Stabilität, hoffentlich irgendwann die Payout-Bearbeitung in der Praxis und die Frage, ob FTMO die Beta-Zusagen einhält.

Für wen sich FTMO Futures lohnt

Growth passt zu Dir, wenn ...

  • Du keine harte Tagesverlust-Grenze im Rücken haben willst.
  • Du in der Evaluation Ruhe brauchst und dort ohnehin lieber über mehrere Tage aufbaust.
  • Du mit 50% Entnahme pro Auszahlung leben kannst, weil Du eher aufbaust als abschöpfst.

Pro passt zu Dir, wenn ...

  • Du Dein Tagesrisiko sowieso hart begrenzt und die Grenze eher als Rückenwind empfindest.
  • Du auf maximale Entnahme optimierst und die höheren Caps brauchst.
  • Dich das 1:1-Verhältnis beim 50k überzeugt.

FTMO Futures ist eher nichts für Dich, wenn ...

  • Du über viele Konten bei einer Firma skalieren willst. Bei 3 Sim-Funded-Accounts ist Schluss.
  • Du Einmalzahlungen bevorzugst und keine laufenden Abo-Kosten willst.
  • Du auf große Einzel-Auszahlungen zielst. Caps und Qualifying Days bremsen genau das.
  • Dir der Beta-Status bei einer größeren Allokation zu unruhig ist.

Fazit

FTMO Futures ist eher kein Angebot, das den Markt über den Preis oder laute Rabattaktionen aufmischt. Die Abos sind fair, aber nicht günstig, die Payout-Caps sind eher konservativ und das 3-Konten-Limit ist im Futures-Bereich ein deutlicher Nachteil gegenüber den Skalierungs-Möglichkeiten bei anderen Anbietern.

Der eigentliche starke Punkt liegt eher woanders. Hier startet eine Firma in den Futures-Markt, die ihre Historie nicht behaupten muss, sondern ernsthaft belegen kann: zehn Jahre am Markt, eine dokumentierte Auszahlungssumme im dreistelligen Millionenbereich und ein sehr bekannter Name. Dazu ein Regelset, das mit EOD-Drawdown inklusive Lock, fehlender Funded-Consistency und erlaubtem News-Trading auf der trader-freundlichen Seite steht.

Meine Einordnung: Für Trader mit einem oder zwei Konten ist FTMO Futures ab sofort eine ernsthafte Option, für Multi-Account-Skalierer eher nicht. Und wer eine große Allokation plant, gibt der Beta besser noch etwas Zeit.

Alle laufend gepflegten Zahlen zu Konten, Preisen, Regeln, Payouts und meiner Bewertung findest Du auf der vollständigen FTMO Firmenseite. Wie sich die konkreten Angebote gegen die übrigen Anbieter schlagen, zeigt der Kontenvergleich.

Häufige Fragen

Kurze Antworten auf die wichtigsten Fragen zu FTMO Futures, Growth und Pro.

FTMO Futures ist das neue Futures-Angebot von FTMO und befindet sich aktuell in einer offenen Beta. Es gibt zwei Modelle: Growth mit weicheren Regeln und 50% Entnahme sowie Pro mit einer strikten Daily-Loss-Grenze und 100% Entnahme. Beide sind als 50k-, 100k- und 150k-Evaluation im Monatsabo verfügbar. Nach bestandener Evaluation folgt ein Sim-Funded-Account ohne Consistency-Regel. Anschließend ist eine Einladung auf ein Live-Konto mit echtem FTMO-Kapital möglich.

Growth ist der günstigere Einstieg mit weicheren Regeln: In der Evaluation gibt es keine Daily-Loss-Grenze, im Sim-Funded-Account ist sie nur ein Soft-Breach. Dafür liegt die Entnahme bei 50% und die Payout-Caps fallen niedriger aus. Pro kostet mehr und arbeitet in beiden Phasen mit einer harten Daily-Loss-Grenze. Dafür sind 100% Entnahme und höhere Caps von bis zu 8.000 USD pro Request möglich. Beim 50k-Modell kommt ein 1:1-Verhältnis von Profit-Target zu Drawdown hinzu.

Ja, die Evaluations sind regulär im Verkauf. FTMO kommuniziert den Beta-Status offen: Technische Aussetzer sind möglich und das Angebot wird laufend weiterentwickelt. Die jeweiligen Regeln zum Zeitpunkt des Kaufes bleiben laut FTMO jedoch unverändert bestehen. Regeländerungen gelten nur für zukünftige Käufe.

Evaluations können unbegrenzt parallel laufen, jeweils mit eigenem Monatsabo. Bei den Sim-Funded-Accounts liegt die Grenze bei 3 Konten gleichzeitig, Growth und Pro zusammengerechnet. Die maximale Allokation beträgt somit 450.000 USD über 3 150k-Konten.

FTMO Futures läuft über Tradovate, NinjaTrader und TradingView. Gehandelt werden Futures der CME Group, darunter wichtige Kontrakte wie E-mini S&P 500 (ES), E-mini Nasdaq-100 (NQ), Euro FX (6E), Gold (GC) und Rohöl (CL).

Zur Zeit nicht. FTMO Futures bietet keinen dauerhaften Rabattcode. Kurzfristige Aktionen erscheinen direkt im Checkout. Den finalen Preis solltest Du daher immer dort prüfen.

Stand der Einordnung: September 2026, FTMO Futures in der offenen Beta. Regeln, Preise und Aktionen können sich ändern. Prüfe vor dem Abschluss immer die aktuellen Angaben im Checkout und in den offiziellen FTMO Trading Objectives.

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Simon Rimkus

Simon Rimkus @ der/proptrader

Auf derproptrader.de teile ich meinen Alltag als Futures-Trader mit Prop-Firmen. Ich handle ES & NQ mit dem Anchored VWAP und schreibe über meine Erfahrungen mit Evaluierungen, Funded-Accounts, Auszahlungen, Regelwerken und Trading-Psychologie — ehrlich, praxisnah und ohne Marketing-Blabla.

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